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Hotech HyperStar Laser Kollimator 9,25" / 11" (64685)
Eine präzise Sternekollimation erfordert in der Regel ideale Beobachtungsbedingungen: klarer Himmel, ruhige Luft, stabile Temperaturen, minimale Lichtverschmutzung, eine gut ausgerichtete Nachführmontierung, thermisches Gleichgewicht des Tubus und einen ausreichend hellen Referenzstern. In der Praxis liegen viele dieser Faktoren jedoch außerhalb der Kontrolle des Beobachters. Daher wird die herkömmliche Sternekollimation oft zu einem frustrierenden Ratespiel – man wechselt zwischen der Vorder- und Rückseite des Teleskops, justiert Schrauben, während man durch ein hochvergrößerndes Okular auf ein instabiles, defokussiertes Sternabbild blickt. Der Prozess kann zeitaufwändig und unzuverlässig sein.
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Anatolii Livashevskyi
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Beschreibung
Genaue Kollimation ohne Verwendung eines Sterns
Um eine präzise Sternkollimation zu erreichen, sind normalerweise ideale Beobachtungsbedingungen erforderlich: klarer Himmel, ruhige Luft, stabile Temperaturen, minimale Lichtverschmutzung, eine gut ausgerichtete Nachführmontierung, thermisches Gleichgewicht des Tubus und ein ausreichend heller Referenzstern. In der Praxis liegen viele dieser Faktoren außerhalb der Kontrolle des Beobachters. Daher wird die herkömmliche Sternkollimation oft zu einem frustrierenden Ratespiel – man wechselt ständig zwischen der Vorder- und Rückseite des Teleskops, justiert Schrauben und blickt dabei durch ein hochvergrößerndes Okular auf ein instabiles, defokussiertes Sternabbild. Der Prozess kann zeitaufwendig und unzuverlässig sein.
Künstliche Sterne sind ebenfalls kein perfekter Ersatz. Für eine echte Kollimation muss das Teleskop auf Unendlich fokussiert sein, was ein künstlicher Stern nicht nachbilden kann. Nach der Kollimation mit einem künstlichen Stern führt das erneute Fokussieren auf Unendlich zu einer Verschiebung des Hauptspiegels, was mechanische Toleranzfehler verursachen kann. Bei einigen in Serie gefertigten Schmidt-Cassegrain-Teleskopen können Probleme wie klemmende Blenden zu einem Spiegelkippen führen, wodurch die Ausrichtung verändert und die vorherige Kollimation unwirksam wird. Im Idealfall sollten die Optiken in derselben Fokusposition kollimiert werden, die auch für die endgültige Beobachtung oder Aufnahme verwendet wird, ohne größere optische Verschiebung. Der HyperStar-Laserkollimator macht dies möglich und vermeidet dabei aufaddierte Ausrichtungsfehler.
Kollimation innerhalb der Brennweite des Teleskops
Der HyperStar-Laserkollimator ermöglicht eine hochpräzise Kollimation, ohne dass große Distanzen erforderlich sind. Durch die Verwendung eines Planspiegels, der am Brennpunkt installiert wird – dort, wo sich normalerweise der Bildsensor befindet – durchläuft der Laserstrahl das optische System zweimal. Diese Doppelpass-Methode verstärkt Ausrichtungsfehler und ermöglicht so eine äußerst präzise Justierung. Gleichzeitig wird die erforderliche Kollimationsdistanz reduziert, sodass eine effiziente Nahfeld-Ausrichtung möglich ist.
Für den Aufbau wird der Kollimator direkt vor dem Teleskop innerhalb dessen Brennweite positioniert. Der Benutzer steht zwischen Teleskop und Kollimator und richtet beide aufeinander aus. Durch das Verstellen der HyperStar-Kollimationsschrauben werden die zurückkehrenden Laserstrahlen auf denselben Weg gebracht. Dadurch wird die Kollimation zu einer einfachen Ein-Personen-Angelegenheit.
Was HyperStar ist und wie es funktioniert
HyperStar ist ein mehrteiliges optisches Korrektursystem, das den Standard-Sekundärspiegel eines Schmidt-Cassegrain-Teleskops ersetzt. Anstelle des Sekundärspiegels, der Koma und Bildfeldwölbung korrigiert, übernehmen diese Aufgaben die HyperStar-Optiken, die mit fortschrittlicher optischer Modellierung entwickelt wurden. Eine CCD- oder DSLR-Kamera wird direkt an der Vorderseite des Teleskops montiert.
Das Ergebnis ist, dass ein Standard-Schmidt-Cassegrain-Teleskop in eine digitale Schmidt-Kamera mit extrem schnellen Öffnungsverhältnissen verwandelt wird: f/2 für C8- und C11-Teleskope und f/1,9 für das C14. Dies steigert die Aufnahmeeffizienz enorm und ermöglicht es modernen digitalen und CCD-Kameras, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.
Weitfeld-Himmelsdurchmusterungen, Kometenbeobachtung und Deep-Sky-Astrofotografie werden dadurch wesentlich effizienter. Eine 30-Sekunden-Belichtung bei f/2 liefert eine Bildhelligkeit, die etwa einer 12-minütigen Belichtung bei f/10 entspricht – die Belichtungszeit wird also um den Faktor 25 reduziert. Kurze Belichtungen minimieren zudem die Auswirkungen von atmosphärischer Turbulenz und Nachführfehlern, was zu schärferen Bildern führt.
Da die Belichtungszeiten so kurz sind, wird die Bildfeldrotation vernachlässigbar. Dadurch entfällt die Notwendigkeit einer parallaktischen Montierung oder einer präzisen Polausrichtung, sodass effektive Aufnahmen auch mit einfachen azimutalen Montierungen möglich sind. Mehrere kurze Belichtungen können bei der Bildbearbeitung gestapelt werden, um hochwertige Deep-Sky-Aufnahmen mit minimalem Aufwand zu erzeugen.
Kompatibilität und Montage
HyperStar-Optik-Kits sind für C8-, C9.25-, C11- und C14-Optiktuben erhältlich. Mechanische Umrüstsätze werden angeboten, um Standard-Schmidt-Cassegrain-Teleskope HyperStar-kompatibel zu machen. Bei FastStar-ausgestatteten Teleskopen erfolgt die Umrüstung direkt: Der Sekundärspiegel wird abgeschraubt und das HyperStar-System mit einem Adapterring installiert.
Wesentliche Vorteile von HyperStar
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Verwandelt ein Standard-Schmidt-Cassegrain-Teleskop in eine digitale Schmidt-Kamera, wobei die normale Teleskopfunktion erhalten bleibt
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Beseitigt Probleme im Zusammenhang mit Hauptspiegelverschiebung
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Reduziert die Belichtungszeiten drastisch
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Vereinfacht die Nachführanforderungen und ermöglicht hochwertige Astrofotografie selbst mit einfachen azimutalen Montierungen
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Ermöglicht den Verzicht auf präzise Polausrichtung bei mobilem Einsatz
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Ermöglicht Schmalband-Astrofotografie dank hoher Lichtausbeute und großem Bildfeld
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Ideal für DSLR-Kameras, die für schnelle Öffnungsverhältnisse optimiert sind
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Voll kompatibel mit modernen Schmidt-Cassegrain-HD-Optiktuben
Häufig gestellte Fragen
Wie wird mit HyperStar fokussiert?
Das Fokussieren erfolgt über den Hauptspiegel, wie in der Standardkonfiguration des Teleskops.
Ist visuelle Beobachtung mit FastStar möglich?
Nein. Visuelle Beobachtung ist unpraktisch, da sich der Beobachter vor der Schmidt-Platte befinden würde und so eine erhebliche Abschattung verursachen würde.
Ist Spiegelverschiebung beim Fokussieren ein Problem?
Durch das Entfernen des Sekundärspiegels entfällt die fünffache Vergrößerung eines f/10-Systems, wodurch die Spiegelverschiebung um den Faktor fünf reduziert und somit vernachlässigbar wird.
Wie gut ist die Bildqualität?
Die Bildqualität ist mit RC-Astrografen vergleichbar und für semiprofessionelle Kameras geeignet. Sterne erscheinen deutlich feiner als bei f/10.
Verursacht die Kamerabschattung Probleme?
Für die Fotografie ist die Abschattung weit weniger kritisch als für die visuelle Nutzung. Viele professionelle Teleskope haben deutlich größere zentrale Abschattungen.
Ist eine Neukollimation erforderlich, wenn auf die Standardkonfiguration zurückgerüstet wird?
Nein. Die HyperStar-Linse wird einmalig kollimiert, und das Wiedereinsetzen des ursprünglichen Sekundärspiegels erfordert keine zusätzliche Kollimation.
Gibt es Nachteile?
Ja – klare, mondlose Nächte erscheinen plötzlich viel zu kurz.
Das HyperStar-System ist eine der schnellsten und einfachsten Möglichkeiten, in die Deep-Sky-Astrofotografie einzusteigen. Es sind weder eine parallaktische Montierung, Polausrichtung noch Guiding erforderlich. Deep-Sky-Aufnahmen können in Sekunden statt Stunden gemacht werden, was die Astrofotografie zugänglicher macht als je zuvor.
Technische Daten
Anschlüsse und Stromversorgung
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Teleskopanschluss: 1.25-inch
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Laserdioden: 2
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Maximale Ausgangsleistung: 1 mW
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Batterietyp: CR123 3 V Lithium
Allgemeine Informationen
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Produkttyp: Justierzubehör
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Kategorie: Laser-Justierwerkzeug
Technische Daten
Offizielle Genehmigungen des Ministeriums für Entwicklung und Technologie
Unser Unternehmen ist an der Vorbereitung offizieller Genehmigungen des polnischen Ministeriums für Entwicklung und Technologie beteiligt, die es uns ermöglichen, alle Drohnen, Optiken und tragbaren Funkgeräte mit doppeltem Verwendungszweck ohne Mehrwertsteuer auf der polnischen Seite bzw. ohne Mehrwertsteuer auf der ukrainischen Seite zu exportieren.